•   16 August 2018

Zwischen Watzmann, Wandern und Wasserschlachten

Unser Company Day 2018

Glutrot leuchtet der mächtige Watzmann, erhellt von den letzten Sonnenstrahlen des Tages. Andächtig und etwas ermüdet blicken wir von der Kühroint-Hütte, gelegen auf 1420 Metern, hinauf. Denn hinter uns liegen fast ein ganzer Arbeitstag, über zwei Stunden Autofahrt und knapp zweieinhalb Stunden Wanderung: Durch tiefgrüne Wälder, vorbei an pittoresken Almen – stets versuchend, einen Ausblick auf den unter uns ruhenden, smaragdgrünen Königsee zu erhaschen.

Aber neben dem Ausblick auf den Watzmann und auf das darunter gelegene, mittlerweile im Halbdunkel erleuchtete Watzmannhaus, interessiert uns jetzt vor allem das köstliche Essen, das uns auf der Kühroint-Hütte, unserem heutigen Schlafplatz, serviert wird: Herzhaftes Gulasch, deftiger Wurstsalat oder sparsame Gemüsesuppe stehen zur Auswahl – worauf sich aber alle einigen können ist der Apfelstrudel mit Sahne danach.

 

 

Mittlerweile hat sich die Sonne zurückgezogen und der Nachthimmel wird von glitzernden Sternbildern erhellt. In dicke Decken eingepackt verbringen wir die letzten Stunden des Abends auf der Terrasse der Hütte, lassen uns das ein oder andere Bierchen und eventuell auch Frisches aus dem Obstgarten (Marille, Birne, Zwetschge – in flüssiger Form) schmecken und fallen dann, wohlig müde, in unsere Schlaflager.

Denn ausgeruht sein wird sich für das Abenteuer des nächsten Tages als nicht allzu schlecht erweisen:  Am Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, geht es direkt von der Hütte in knapp zwei Stunden bei mystischem Nebelwetter und leichtem Regen wieder runter zu den Autos und ab nach Berchtesgaden.

Dort werden wir schon erwartet: Erst vom Brauhaus Berchtesgaden – und dann von zwei Guides, die uns in Wetsuites, Schwimmwesten und Helme packen und uns ein Paddel in die Hand drücken. Es geht ab auf die Berchtesgadener Ache zum Raften.

Bei erfrischenden 18 Grad Außentemperatur und 14 Grad Wassertemperatur paddeln wir uns fast die Seele aus dem Leib, um bei auf- und abschwellender Strömung unser Boot stets schwimmfähig zu halten. Zwischenzeitlich müssen wir noch beweisen, dass wir auch fähig sind, in Wildwasser zu schwimmen – was wir aber alle (mehr oder weniger) bravourös meistern. Erschöpft (und teilweise etwas durchgefroren), aber euphorisiert, erreichen wir nach eineinhalb Stunden unser Ziel.

 

 

Zum Abschluss gibt’s dann noch eine mitgebrachte Brotzeit, bevor wir uns in unsere Autos setzen und den Weg zurück in die Landeshauptstadt antreten.

Was von unserem Company Day aber bleibt, ist die Erinnerung an eineinhalb außergewöhnlich schöne Tage voller sportlicher Betätigung, gutes Essen (und Trinken) und sehr angenehme Gespräche. Und die Feststellung, dass wir uns auch außerhalb der Bürowände ziemlich gut leiden können.