Auf Pinterest wird die visuelle Kommunikation auf ein neues Level gehoben und kann dadurch wesentlich zur Image-Bildung eines Unternehmens beitragen.
   •   14 September 2018

Pinterest erfolgreich für die PR nutzen

Visuelle Kommunikation ist bereits wichtiger Bestandteil in der Öffentlichkeitsarbeit. Auf Pinterest wird die visuelle Kommunikation auf ein neues Level gehoben und kann dadurch wesentlich zur Image-Bildung eines Unternehmens beitragen. Um das soziale Netzwerk für Unternehmenszwecke optimal zu nutzen, lohnt es sich, einen Blick auf die folgenden Tipps und Tricks zu werfen.

Unternehmen können auf Pinterest erfolgreich agieren und Nutzer für sich gewinnen. Speziell für diesen Zweck bietet Pinterest die Möglichkeit, Unternehmensprofile anzulegen. Dieses Profil ähnelt privaten Profilen sehr, jedoch bekommt man mit einem Unternehmensprofil zusätzlich Zugang zu Pinterest Analytics. Damit erhalten Unternehmer Zahlen zu Profilbesuchen und Impressions. Anhand dieser Informationen kann man gut nachvollziehen, ob und wie gut die eigene Strategie funktioniert.

So gestalten Sie ein ansprechendes Pinterest-Profil!

Bereits vor der Profileinrichtung ist es nötig, dass Unternehmen eine Strategie entwickeln, wie sie Nutzer für sich gewinnen möchten. Dazu zählt allen voran die Unternehmensbeschreibung. Sie sollte wichtige Schlagwörter für die Pinterest-Suche enthalten.

Anschließend geht es an die Bilder im Profil: Auf Pinterest kann man verschiedene Pinnwände zu diversen Themen gestalten und dort wichtige Informationen bündeln. Es bietet sich an, ein neues Profil bereits mit einigen Bildern zu füllen, damit es nicht leer wirkt.

Minimal sollten fünf Pinnwände auf dem Profil zu sehen sein, die mit jeweils über 20 Bildern gefüllt sind, um interessierte Nutzer anzusprechen.

Qualitativ hochwertige Bilder sind ein Muss für den perfekten Pinterest-Auftritt des Unternehmens. Was sonst noch wichtig ist? Erfahrt es in unserem Beitrag!

Welche Inhalte eignen sich für Pinterest-Posts?

Pinterest funktioniert vor allem über visuelle Bildinhalte. Nichts ist deshalb wichtiger als ansprechende Bilder – idealerweise im Hochformat. Die meisten User suchen nach Inspiration und Informationen. Qualitativ hochwertige Bilder und Grafiken wie zum Beispiel Lifestyle-Bilder oder Infografiken sind also ideal für Pinterest. . Erfolgreicher sind jedoch meistens Bilder, die ein Produkt im Alltagseinsatz zeigen.

Für Hintergrundinformationen zum Produktportfolio eignen sich auch Informationen aus , sowie Abbildungen von Präsentationen, insofern sie visuell gut aufgearbeitet werden. Nur wenn das Format stimmt, trifft man die Erwartungshaltung des Publikums.

Wie agiert ein Unternehmen auf Pinterest?

Regelmäßige Aktivitäten auf sozialen Netzwerken entscheiden über den Erfolg des Unternehmens auf der jeweiligen Plattform. Bei Pinterest ist dies nicht anders. Ausreichend personelle Ressourcen sind also unabdingbar, um das soziale Netzwerk regelmäßig mit Content versorgen zu können.

Positiver Nebeneffekt: Bei der Vernetzung der Pins mit anderen Online- und Social-Media-Auftritten stärkt man zusätzlich den Traffic.

Pinterest-freundlichen Content publizieren

Obwohl Pinterest eine Kommentarfunktion ähnlich wie andere Social-Media-Kanäle bietet, wird diese Funktion recht selten genutzt. Allerdings gibt es auch andere Möglichkeiten, um Traffic zu generieren. Allen voran steht die Kompatibilität für mobile Endgeräte, gerade Bilder im Format 2:3 kommen dem sehr gelegen.

Wenngleich es bei Pinterest also vorrangig um visuelle Unterhaltung und Information geht, sollte auch ein besonderes Augenmerk auf die Bildbeschreibung und die Links hinter den Bildern liegen. Die Bildbeschreibung entscheidet darüber, ob ein Pin gefunden wird oder nicht. Gut gewählte Hashtags und Keywords optimieren den Erfolg in der Suchmaschine.

Dos und Donts – das funktioniert auf Pinterest

Nutzer sind nicht nur an visuellen Eindrücken interessiert, sondern auch an den Geschichten dahinter: Sie suchen größtenteils nach Anleitungen, die sich leicht in ihr Leben übertragen lassen. Platte Werbebotschaften verfehlen diesen Anspruch und können gar für eine geringere Kundenzufriedenheit sorgen. Wer gänzlich auf Hintergrundgeschichten verzichtet, läuft auch Gefahr, seine Follower-Zahlen einzubüßen.

Besonderen Wert legen die Nutzer des sozialen Netzwerkes derzeit auf Infografiken, farbenfrohe Bilder mit aussagekräftigen Motiven, schön gestaltete Zitate sowie ansprechende Produktfotos. Bei letzterem sollten auch die Produktpreise immer klar ersichtlich sein: Im Titel oder spätestens in der Kurzbeschreibung. Dies erhöht die Interaktion zwischen Nutzern und Unternehmen zusätzlich. Mit Links hinter Bild- und Videoinhalten lockt man zudem potentielle Kunden auf die Website. Außerdem können Unternehmen die Funktion „Rich Pins“ nutzen: Hier können sie in drei Kategorien – Artikel, Produkt und Rezepte – zusätzliche Informationen direkt auf dem Pin anzeigen. Damit wird Pinterest-Nutzern beispielsweise der Einkauf erleichtert, da die Verfügbarkeit des Artikels und der Preis – zumindest bei Produkt-Pins – direkt auf dem Pin angezeigt werden.

Keywords bestimmen über Sein oder Nicht-Sein

Pinterest bietet jedem Nutzer genau die Inhalte, die für seine Interessen optimal erscheinen. Dazu wird der Nutzer bei der Installation bereits nach seinen favorisierten Themengebieten gefragt und kann anschließend mit der Suchfunktion seine Timeline beeinflussen. Als Unternehmen ist es also essentiell, spezifische, aussagekräftige Keywords zu nutzen, um die Zielgruppe zu erreichen.

Dies gilt vor allem auch für die neue „Shop the Look“-Funktion, die Pinterest im März in Deutschland gelauncht hat. Mit ihr können Nutzer die Produkte, die auf bestimmten Pins zu sehen sind, nachkaufen. Wer in erster Linie nicht auf Verkaufszahlen, sondern auf große Reichweite und viele Follower aus ist, sollte zudem die Pins anderer Nutzer, Journalisten und Medien teilen und in sein Profil integrieren und so deren Viralität nutzen.

Erfolg auf Pinterest – The other way around

Mehr Reichweite auf Pinterest erreicht man nicht nur dadurch, dass Nutzer die eigens hochgeladenen Pins teilen und auf ihren Pinnwänden vermerken. Ein weiterer großer Schritt ist das Einfügen des Pinterest-Buttons auf Bildern und Inhalten der Unternehmenswebseite. Dies ist lediglich ein kurzer Programmiercode, der anschließend das Icon auf den ausgewählten Elementen anzeigt. Hierbei sollte man allerdings auch schon einen Beschreibungstext auf dem Bild vermerken, damit dieser automatisch von der Seite auf den Pin gezogen wird. Die Reichweite der Pins erhöht sich mit der Teilfreudigkeit der Nutzer und so können Unternehmen wertvollen Referral-Traffic erzeugen.