Bei Unternehmensvideos geht es noch um viel mehr als „nur“ um messbare Zahlen und Fakten. Wie sie durch Emotionen und Bildsprache die Markenbotschaft beeinflussen, erfahren Sie hier!
   •   21 September 2018

Emotionen im Bewegtbild – Wie Videos die Markenbotschaft prägen

Es gibt genügend Statistiken, die belegen, dass das Format Video für die Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen, egal ob B2B oder B2C, immer wichtiger wird. Die Verweildauer auf einer Homepage mit Bewegtbildinhalten ist beispielsweise deutlich höher als auf einer Website ohne Video, der ROI ist größer als bei Inhalten, die nicht als Video dargestellt werden und potentielle Kunden sehen viel lieber ein Video an, als einen Text zu lesen.

Aber bei Unternehmensvideos geht es noch um viel mehr als „nur“ um messbare Zahlen und Fakten. Denn Videos transportieren neben ihrer eigentlichen Botschaft noch einige weitere Aspekte, die sich auf die Wahrnehmung einer Marke auswirken.

1. Emotionen

Obwohl ein Text in gewisser Weise auch Emotionen hervorrufen kann, sind Gefühlswelten und Bewegtbildinhalte absolut untrennbar miteinander verbunden. Ist die Person im Video sympathisch? Werden die Inhalte ansprechend aufbereitet? Wie wirkt die Machart des Videos? All diese Aspekte noch viele weitere haben großen Anteil an den Emotionen, die das Video bei den Rezipienten hervorruft.

Deshalb ist es umso entscheidender, nicht nur auf die eigentliche Botschaft des Videos zu achten, sondern sich als Unternehmen auch die Frage zu stellen, welche Emotionen ich mit dem Video transportieren möchte und wie ich die Wahrnehmung des Betrachters möglichst positiv beeinflussen kann.

Bei Unternehmensvideos geht es noch um viel mehr als „nur“ um messbare Zahlen und Fakten. Wie sie durch Emotionen und Bildsprache die Markenbotschaft beeinflussen, erfahren Sie hier!

2. Unternehmenskultur

Neben den Emotionen, die Videos hervorrufen, geben Bewegtbildinhalte auch immer einen kleinen Einblick in die Kultur eines Unternehmens. Ist das Video dynamisch geschnitten? Wie sind die Personen im Video gekleidet? Auf welcher Sprachebene bewegen sich die Protagonisten? …

Analysiert man ein Video nach diesen Kriterien kann man als Zuschauer Rückschlüsse auf die Unternehmenskultur ziehen. Darum sollten Unternehmen diese Aspekte nicht unterschätzen und darauf achten, gemäß der vorherrschenden Unternehmenskultur ein adäquates Bild abzugeben. Passt das Video nicht zur Kultur des Unternehmens können Widersprüche entstehen, die sich unter Umständen negativ auf die eigentliche Botschaft des Videos auswirken.

3. Markenwerte

Parallel zu Rückschlüssen auf die Unternehmenskultur geben Videos auch einen Hinweis darauf, welche Werte ein bestimmtes Unternehmen verkörpert: Kommen nur Personen in Führungspositionen zu Wort oder sind beispielsweise auch Auszubildende zu sehen / zu hören? Sind die Protagonisten alle männlich / weiblich? In welchen Räumlichkeiten ist das Video gedreht worden? Welche Produktionsqualität hat das Video?

Durch die Beantwortung dieser und weiterer Fragen können sich Unternehmen Gedanken darüber machen, mit welchen Werten sie den Namen ihrer Marke in dem Video aufladen möchten. Dabei geht es erneut weniger um die eigentliche Botschaft des Videos als um die Gesamtdarstellung des Gezeigten. Wenn sich die definierten Markenwerte in der Machart und im Design des Videos wiederspiegeln, entsteht ein kongruentes und stimmiges Gesamtbild.

Bei Unternehmensvideos geht es noch um viel mehr als „nur“ um messbare Zahlen und Fakten. Wie sie durch Emotionen und Bildsprache die Markenbotschaft beeinflussen, erfahren Sie hier!

Botschaft und „Botschaft“

Es spielt also erstmal keine so große Rolle, welches Genre das Video bedient. Denn egal ob Imagevideo, Produktvideo, How-To, Tutorial, Recruiting-Video, Case Study, Animation oder sonstige Form, die “Botschaft” hinter der Botschaft ist nahezu genauso wichtig wie die Grundaussage des Bewegtbildinhaltes.